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Mündungsfeuer

Einleitung:

Das Mündungsfeuer wird kausal in 2 verschiedene Arten unterteilt:
Das Feuer aus der Mündung“ (flame) und das eigentliche Mündungsfeuer (muzzle flash).

Das „Feuer aus der Mündung“ entsteht durch nicht vollständig verbrannte Teile der Treibladung. Die „flame“ kann bei langen Läufen und optimaler Laborierung fehlen.
Das eigentliche Mündungsfeuer ist eine chemische Reaktion von nicht vollständig oxidierten Treibladungsgasen mit dem Luftsauerstoff. Dieses Nachbrennen geschieht in der Regel in einiger Entfernung vor der Mündung.
In der weiteren Betrachtung wird zusammenfassend nur vom Mündungsfeuer die Rede sein, da sowohl die Wirkung, als auch die Gegenmaßnahmen für beide Arten die Gleichen sind.

Besonders bei der Jagd in der Dämmerung wird das Mündungsfeuer als besonders störend empfunden. Zum einen verhindert es die Beobachtung des beschossenen Stückes (Zeichnen), zum anderen wird ein eventuell benötigter 2. Schuss erschwert, da das (Schieß-) Auge durch die Mündungsblitz kurzzeitig geblendet ist (Miosis und Adaption des Auges)

Um das Mündungsfeuer wirkungsvoll zu unterdrücken stehen verschiedenen Lösungen zur Verfügung:

Mündungsfeuerdämpfer
Sie sind bekannt aus dem militärischen Umfeld und dienen der Verschleierung des Mündungsfeuers. Mündungsfeuerdämpfer haben keine oder nur eine sehr geringe rückstoßreduzierende Wirkung.

Schalldämpfer
Die beste Unterdrückung des Mündungsfeuers wird in der Regel von Schalldämpfern erreicht.
Bitte beachten Sie die geltende Rechtslage Ihres Landes!
In Deutschland sind Schalldämpfer z.Zt. nur mit behördlicher Genehmigung erlaubt!

Mündungsbremse
Durch die Umlenkung der Treibladungsgase wird, bei optimaler Konstruktion, auch das Mündungsfeuer aus dem Sichtbereich des Schützen gelenkt.




Messtechnik:

Für die Produktoptimierung, in Bezug auf das Mündungsfeuer, sind vergleichende Messungen (ohne exakte Absolutwerte) ausreichend. Hierfür kommt ein optischer Sensor zum Einsatz, dessen Messspektrum annähernd dem menschlichen Auge (V-Lambda-Kurve) entspricht. Dieser ist in einem Alu-Rohr installiert und wie ein Zielfernrohr auf der Montageschiene der Waffe montiert. Der Messverstärker (Eigenentwicklung) übergibt die gemessenen Werte zur Aufzeichnung und Auswertung an einen Laptop.

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